Italienisch

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I. Die italienische Abteilung

Unsere Abteilung besteht aus insgesamt 5 DozentInnen. Die Klassen sind klein und deswegen herrscht eine entspannte und effektive Lernatmosphäre. Unter unseren DozentInnen sind sowohl deutsche als auch italienische  Muttersprachler.

 v.l.n.r. (hinten): S. Panetta, F. Tosato Waidhas, Dr. M. Kiffer-Rothgang
           (vorne):  D. Ghidini-Bornaz, C. Vaglio

II. Bedeutung der Sprache

Obwohl die italienische Sprache keine Weltsprache ist (sie wird lediglich in Italien und in der Schweiz gesprochen), spielt sie – aufgrund der geographischen Gegebenheiten - dennoch im gesamten süddeutschen Raum eine sehr wichtige Rolle (Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung).

Demnach ist Italien für Bayern der zweitgrößte Handelspartner in Europa, und anders herum stellt Deutschland den größten Handelspartner für Italien dar. Dieser positive Aspekt wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus.

III. Studium in Italien

Dank des Erasmusprogramms können StudentInnen unseres Instituts für 3, 6 oder 12 Monate an den Universitäten Genua, Forlì/Bologna oder Pisa studieren. Die StudentInnen können die Sprachkurse Italienisch als Fremdsprache besuchen sowie alle von der Uni angebotenen Kurse.

IV. Praktikum in Italien

Im Rahmen des Erasmusprogramms können StudentInnen unseres Instituts Praktika in Italien absolvieren. Für die Dauer des Praktikums erhalten unsere StudentInnen einen Erasmuszuschuss für mindestens 3 bis maximal 12 Monate. Unser Institut hat bis jetzt Kontakte zu einer der größten Speditionsfirmen Italiens, einer Fliesenfabrik (im Aufbau), zur Siemenszentrale in Mailand (im Aufbau), zu einigen Hotels und Campingplätzen in Ligurien und in der Emilia-Romagna.

V. ErasmusstudentInnen aus Italien am IFA

Im Rahmen des europäischen Erasmusprogramms kommen jedes Jahr acht StudentInnen von den Universitäten Genua, Bologna/Forlì und ab kommendem Jahr auch von der Universität Pisa ans Ifa. Sie bleiben in der Regel von September bis Februar, manche auch bis Ende Juli. In dieser Zeit nehmen sie am Unterricht teil. Dadurch haben sowohl die deutschen als auch die italienischen StudentInnen die Möglichkeit, Übersetzungen in Zweier- oder Dreier-Gruppen mit Muttersprachlern zu machen und dabei gegenseitig voneinander zu profitieren.

Darüberhinaus organisieren wir Tandemarbeit zwischen deutschen und italienischen StudentInnen, d.h. sie können sich außerhalb der Schulzeiten treffen, um zu lernen oder einfach, um die Sprache zwanglos zu benutzen.

VI. Exkursionen

Alle zwei Jahre organisiert die italienische Abteilung einwöchige Studienreisen nach Italien. Das Programm besteht aus einer Mischung aus Kultur, Landeskunde, Stadtbesichtigungen, kulinarischen Höhepunkten und Ausflügen in die jeweilige Umgebung.

VII. CILS

Seit dem Jahr 2004 bietet unser Institut im Auftrag der Universität für Ausländer von Siena die Cils-Prüfung an. Sie ist ein offizielles Zertifikat, das die Sprachkompetenz und Kommunikationsfähigkeit in Italienisch als Fremdsprache bescheinigt. Die CILS-Zertifizierung wird von der Unistrasi von Siena verliehen und vom italienischen Staat aufgrund einer Konvention mit dem Außenministerium anerkannt. Im Auftrag der Universität Siena ist das Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde bei der Universität Erlangen-Nürnberg (IFA)Prüfungssitz für die CILS-Zertifizierung. Die Prüfung findet in der Regel zweimal jährlich im Juni und Dezember statt.

VIII. Schwierigkeiten der Sprache

Italienisch gehört zu der indoeuropäischen Sprachfamilie und weiterhin zu der romanischen Sprachgruppe (wie z.B. Französisch und Spanisch) und ist eine der Nachfolgesprachen des Lateinischen. Italienisch ist, wie auch alle anderen romanischen Sprachen, bis zum Niveau B1+ an sich eine leicht zu lernende Sprache: Sie hat keine Fälle und kein Neutrum.

Das phonetische System ist ziemlich kohärent, d. h. Italienisch wird ausgesprochen, so wie es geschrieben wird, es gibt nur eine wichtige Ausspracheregel (die Zischlaute ci/ce und gi/ge).