Spanisch

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"Das kommt mir spanisch vor"

I. Die spanische Abteilung

Die spanische Abteilung am IFA besteht aus 14 Kolleginnen und Kollegen, deren Namen meist, aber nicht immer, auch Aufschluss über ihre Muttersprache geben:

v.l.n.r.: (hinten) I. Wilhelm, S. Martín-Fernandez, Dr. M. Mullor Amon-Heymann, N. Walther, R. Gil Benito, Dr. J. Heymann, K. Kottenhahn, A. Calvo
           (vorne) A. Díaz López, E. Barjuan, A. Manjarrés Jiménez, P. Arribas Rejón, V. Riba


II. Die spanische Sprache

Die Redensart "Das kommt mir spanisch vor" verwendet man, wenn etwas merkwürdig oder unverständlich erscheint. Die spanische Sprache erscheint heute aber kaum mehr jemandem als merkwürdig oder ungewöhnlich, denn sie wird von etwa 400 Millionen Menschen in 23 Ländern als Muttersprache gesprochen und gehört neben Chinesisch und Englisch zu den häufigsten Sprachen der Welt. Nicht zu vergessen, die zunehmende Bedeutung des Spanischen in den USA, wo mit etwa 45 Millionen die zweitgrößte Gruppe Spanisch sprechender Menschen lebt.

Spanisch ist, was die Aussprache und die Orthographie angeht, relativ einfach zu erlernen. Geschichtlich bedingt, finden sich in vielen Begriffen aus dem Alltag noch Spuren zum Beispiel des Arabischen (el azúcar/der Zucker) oder der indigenen amerikanischen Sprachen (el maíz/der Mais oder el tabaco/der Tabak) und sogar des Germanischen (el ganso/die Gans).

Auch in Wirtschaft, Politik und Kultur nimmt Spanisch eine wichtige Stellung ein: Deutschland ist Spaniens zweitwichtigster Handelspartner und, da Spanisch auch in fast ganz Lateinamerika Amtssprache ist, ergeben sich zahlreiche wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zwischen Deutschland und der Spanisch sprechenden Welt. Einige wichtige Gründe, sich also mit dieser Sprache zu beschäftigen, deren Ansehen heute auch geprägt wird von Stars und Künstlern wie Shakira, Penélope Cruz, Antonio Banderas oder Pedro Almodóvar.

Übrigens, auch ohne Spanischunterricht kann man in der Buchstabensuppe sicherlich fünf spanische Wörter finden, die untrennbar mit dem Lebensgefühl Spaniens und Lateinamerikas verbunden sind:         

H

ñ

U

L

R

T

P

Ì

S

E

Q

A

F

A

M

O

R

N

I

F

J

M

B

G

E

T

X

O

N

O

S

I

E

S

T

A

T

S

F

O

P

T

A

L

T

L

O

G

H

T

S

Q

E

D

N

U

L

Y

U

N

 Hier gibt es die Lösung!


III. Spanisch am IFA

Am IFA kann man Spanisch ohne Vorkenntnisse lernen. Für diejenigen, die Spanisch am IFA belegen, gibt es viele Möglichkeiten, die im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse auch im Ausland zu vertiefen.

An der BFS kann man im Rahmen des Leonardo-Programms ein vierwöchiges Praktikum in Spanien machen.

An der FAK besteht die Möglichkeit, im Rahmen des Erasmus-Programms entweder ein Praktikum bei großen oder mittelständischen Unternehmen in Spanien zu machen oder an einer spanischen Universität zu studieren (Granada, Málaga, Soria, Salamanca und San Sebastián).

Diese Auslandsaufenthalte geben nicht nur die Möglichkeit, die Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern sie helfen auch, die interkulturelle Kompetenz zu verbessern.

Wer nicht sofort den großen Schritt "Auslandsaufenthalt" machen möchte, kann durch Studienreisen nach Spanien (z.B. Barcelona) auf Tuchfühlung mit dem Land gehen oder sich bei Exkursionen zu Firmen, Museen, Theatern oder kulturellen Einrichtungen wie dem Instituto Cervantes mit Themen aus der Welt des Übersetzers vertraut machen. Außerdem gibt es immer wieder Vorträge von spanischsprachigen Experten zu aktuellen landeskundlichen Themen.

Und wer über seine Spanischkenntnisse z.B. aus der zweiten Fremdsprache ein offizielles Sprachdiplom des Instituto Cervantes erwerben möchte, kann an den zweimal jährlich am IFA stattfindenden DELE-Prüfungen (Diplomas de Español para Extranjeros) teilnehmen.

Auch nach der Ausbildung bieten sich weitere Perspektiven. Absolventen der FAK mit Spanisch als erster Fremdsprache haben die Möglichkeit, den akademischen B.A.-Abschluss anzugehen und für ihre B.A.-Arbeit ein Thema mit Bezug zu Spanien oder Lateinamerika zu wählen und von einem/r Dozenten/in der spanischen Abteilung betreuen zu lassen.

Wer all diese Möglichkeiten wahrgenommen hat, dem kommt nichts mehr spanisch vor. Übrigens, in Spanien kommt uns natürlich nichts spanisch vor, sondern nos suena a chino.


IV. Noch mehr Spanisch!

Wenn Sie sich für die spanische und lateinamerikanische Kultur und Sprache interessieren, dann besuchen Sie uns auch auf der Facebook-Seite der Spanischen Abteilung des IFA.

http://www.facebook.com/plazaifa